Nachdem ich meinen Sous-Vide Geräte“Fuhrpark“ ein bisschen anders zusammenstellen will, informierte ich mich über den Allpax SV3.

Ich nutze bereits den Allpax SV2, welcher bisher immer perfekte Ergebnisse abgeliefert hat. Mit seinen 1400W und der starken Umwälzpumpe arbeitete er auch im 1/1GN mit 200mm Tiefe optimal.
Was mich aber an meinem Mitbewerber Stick stört ist die Einschränkung, dass bei „offline“ Nutzung die Temperatur nur in 0,5°C Schritten geändert und die Zeit manuell auch nicht angepasst werden kann.

Ich find es ja innovativ und perfekt, den Stick per WLAN und Smartphone App bedienen zu können, aber manchmal will man einfach nur schnell „offline“ das Gerät einschalten und die Parameter ändern 🙂 (zumindest ich…).

 

Technische Daten

Produktversion: WLAN mit Touch Screen
Spannung: 220-240 V – 50/60 Hz
Leistung: Max. 1100 Watt
Temperaturschwankungen: +- 0,2 Grad bei 140 °F / 60 °C
Temperaturbereich: 25-99 °C / 77-210 °F
Kompatibel mit: iPhone 5 oder neuer Android 5 oder neuer
Wasserstand Min.: ca. 5,5 cm
Wasserstand Max.: ca. 15,5 cm

 

Unboxing

Verpackung

Nach öffnen des Kartons kommt die Produktverpackung zum Vorschein.

Der Verpackungsdeckel ist entfernt. Das Gerät ist durch Beschädigung von oben mit einer dünnen Schicht Schaumstoff geschützt. Die Bedienungsanleitung befindet sich direkt unter dem Deckel.Der Inhalt: Bedienungsanleitung, Allpax SV3 SousVide Stick und das 3-polige Anschlusskabel.

Lieferumfang

 

Der Allpax SV3 im Detail

Die Vorderseite des Allpax SV3:
1. Umwälzpumpe
2. Markierung für den Min. Wasserstand
3. Markierung für den Max. Wasserstand
4. Beleuchteter Zustandsring

Auf der Rückseite ist die Befestigungsklammer und der Anschluss des Kaltgerätesteckers.

Anschlussstecker
Befestigungsclip

Touch-Display:
Zum Ändern der Temperatur oder der Zeit auf das Symbol im linken Bereich drücken, der zu ändernde Parameter erscheint in grüner Schrift.
Mit + bzw. – wird die Temperatur in 0,1°C erhöht. Wenn man die Taste länger drückt erhöht bzw. verringert sich der Wert in 1°C Schritten. Perfekt!

Touch-Display

Ein nettes Feature ist der LED-Farbring. Je nach Gerätezustand wechselt hier die Farbe.
Blau für Aufheizen, Grün für Regelbetrieb. Bei rot leuchtendem Ring ist der Timer abgelaufen.

So erkennt man beim flüchtigen Blick gleich den Status des Allpax SV3.

Blau: Aufheizen
Grün: Zieltemperatur erreicht
Rot: Timer abgelaufen

Und hier beim ersten Einsatz

WLAN-Betrieb

Wie der Allpax SV3 ins WLAN eingebunden wird, was die App kann, das folgt nun 🙂

Wir laden uns die „Cook Pro“ App aus dem Appstore bzw. Playstore.

App öffnen, Connect to Device auswählen:

WLAN-Daten (SSID + Passwort) eingeben. Am Allpax SV3 den WLAN-Button für 3 Sekunden halten. Checkbox markieren und auf Next drücken.

Der Allpax SV3 ist nun ins WLAN integriert.

Der Name lässt sich durch langes Berühren des Smartphone Displays im unteren Bereich editieren. Hier öffnet sich ein Auswahlmenü.

Das Hauptmenü. Die Buttonfarbe in der Mitte entspricht dem LED-Farbring am Gerät.
Durch berühren von Set Time bzw. Set Temp öffnet sich ein Fenster. In diesem kann der jeweilige Parameter ausgewählt werden.
PS: Die maximale Timerzeit sind 99 Stunden und 59 Minuten, also ausreichend für alle Projekte 😉

 

Fazit

Der erste Eindruck überzeugt mich schon richtig. Im Vergleich zu meinem Allpax SV2 ist der neue Allpax SV3 sehr leise. Der LED-Farbring ist für mich ein kleines Highlight. Ohne aufs Display schauen zu müssen kann aus der Ferne der Status ermittelt werden.

Mit seinen 1100 Watt Leistung hat der SV3 genug Power um auch große Becken zügig aufheizen zu können.

Die normale Bedienung kann komplett „offline“ übers TouchDisplay durchgeführt werden, wie auch per WLAN mit der „Cook Pro“ App.

Ich bin mehr als begeistert und freue mich schon auf viele leckere Sachen, welche mir der Allpax SV3 zubereiten wird.

 

 

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Funktion/Bedienung
Preis/Leistung
Design
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Andreas Fischerbauer
Meine große Grillleidenschaft habe ich bereits früh entdeckt, als kleiner Junge versuchte ich mich bereits am Gußgrillfass meiner Eltern. Seit 2010, mit Erwerb meines Eigenheims und des eigenen Gartens, wuchs die Grillausrüstung. Das experimentieren mit den verschiedensten Lebensmitteln und Grillgeräten (Kugelgrill, Gasgrill, Wassersmoker, Dutch Oven, etc.) bereitet mir extrem viel Freude.

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