Die Fläche auf der Rückseite der Outdoorküche soll ebenfalls gepflastert werden. Hier will ich noch ca. 4-5 Meter auf gleichem Niveau das Pflaster erweitern, um optional bei größeren Feierlichkeiten einen Pavillon mit 5×3 Metern als „Anbau“ aufstellen zu können.
Anschließend soll die restliche Fläche mit einer leichten Steigung in Richtung der Betonplatte gehen.

Kurz vor der Betonplatte befindet sich unter der Garage ein Kellerfenster.
Hier hatte es mir regelmässig bei der Schneeschmelze und starkem, andauernden Regen Wasser in den Keller gedrückt, deshalb befand sich hier immer eine Schmutzwasserpumpe* vorm Fenster, die das anstehende Wasser abpumpte.

Da ich eine durchgehende Pflasterfläche haben will und das Fenster eh immer Probleme macht, stand der Entschluss schnell fest dieses zu entfernen und mit wasserundurchlässigen Beton auszugießen. Somit wäre das Wasserproblem dauerhaft beseitigt.

(Den Grund fürs eindringende Wasser fand ich auch heraus 🙂 )

 

Hoch motiviert luden wir bei meinen Eltern einiges an Material ein.
Baustützen*, Schaltafeln, Schubkarre*, Bretter, etc. auf meinen Anhänger geladen und zur Baustelle gefahren.

Anschließend noch im Baumark eine Baustahlmatte, 6x 12mm Torstahl (2m) und 5x 100x100mm (3m) Balken zum verstärken der Schalung geholt.

Anschließend ging es ans entfernen des Fensters. Die Fensterflügel waren recht schnell entfernt, ebenfalls die Fensterrahmenschrauben.

Der Fensterrahmen ging überhaupt nicht raus 🙂 Oben und an der Seite war er schnell locker, nur die Rahmenunterseite rührte sich keinen Millimeter.

Mit dem Nageleisen (auch „Einbrecherbrecheisen“ genannt 🙂 ) konnte ich den Rahmen anheben. Hier kam ein Profil zum Vorschein.
Den Rahmen schnitt ich mit der Säbelsäge in 2 Teile, so dass sich dieser leichter entfernen lies.
Hier brach anschließend auf der Außenseite ein Stück ab, hier sah ich dann das ganze Chaos…

Entweder war die Schalung beim gießen des Kellers zu groß, oder das Fenster wurde zu klein gefertigt. Hier wurde unten einfach mit normalen Beton aufgefüllt.
Also kein Wunder, dass es mir hier UNTER dem Fenster das Wasser regelmässig durchgedrückt hat…

Keil (außen) unterm Fenster

Auf der Innenseite löste sich der „provisorische“ Beton auch schnell.

Betonschicht unter dem Fensterrahmen

Hier sieht man auch schön, dass der Beton keine wirkliche Verbindung mit dem Wasserdichten Keller hatte…

Beton ohne Haftung zum Untergrund

Und das war die Ursache, wieso es mir unterm Fenster das Wasser durchdrückte.
Vor dem Fenster war eine abgedichtete Plexiglasscheibe, diese hielt auch das Wasser vernüftig zurück, aber dass alles unterm Rahmen durchläuft, damit hätten wir nicht gerechnet…

Anschließend noch mit dem Bohrhammer und dem Flachmeißel die Putzreste auf der Innenseite der Aussparung entfernt.

 

PS: Hier sieht man schön die Läufer des eindringenden Wassers..

Läufer des eindringenden Wassers

Und so sah es am ersten „Fenster“-Abend aus:

Ende erster Arbeitstag

Und weiter gehts. Die Reste des Bauschaums, Putzreste, etc. müssen noch entfernt werden.

Bereits für meine Arbeitsplatte der Außenküche verwendete ich meine 125er blaue Boschflex* , die Bosch Absaughaube zum Schleifen (125mm)* (welche auf alle Fälle ihr Geld wert ist) und den 125er S&R Diamantschleiftopf*.

Gleich vorab: Ohne der Absaughaube und dem Staubsauger wäre das schleifen des Betons eine extrem staubige Sache geworden… Staubfrei wird es auch mit Absaughaube nicht werden, aber der Großteil wird abgesaugt und setzt sich nicht im Keller ab 🙂

Winkelschleifer mit Absaughaube und Diamantschleiftopf

Die 4 Innenseiten der Aussparung wurden geschliffen und die Reste entfernt, so dass ein griffiger Untergrund für den neuen Beton entsteht.

Ende 2. Arbeitstag

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