Nachdem am 14.3.2018 das Material für den Unterbau des Podests geholt wurde, ging es ans mauern.

Hier noch einmal wie es später aussehen sollte:

Angepeilt ist eine Höhe des Unterbaus von 44,5cm.

2,5cm erhöhen allein die Keramikfüsschen* den Monolith Le Chef schon.

Die restlichen 42cm setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • 35 cm Ytong-Unterbau
  • 6 cm Betonplatte (mit 1 Baustahlmatte)
  • 1-1,5cm Höhe Fliesen

Da bereits 25cm hohe und 10 cm breite Ytong-Steine geholt wurden sind die 35cm Höhe einfach zu realisieren.
Ein Stein hoch (25cm) und ein 10cm breiter Abschnitt (der dann die genaue Breite von 10cm des Steins hat) oben drauf und fertig sind die 35cm 😉

Als Unterlage wurde wieder eine Reihe Dachpappe gelegt.
Diese dient als Sperrschicht, um aufsteigende Feuchtigkeit von der Bodenplatte nicht in die Ytongsteine ziehen zu lassen.

Unter die Dachpappe wurde eine dünne Mörtelschicht als Kleber gelegt, anschließend die Dachpappe aufgedrückt.
Da die erste Steinreihe gerade optimal ausgerichtet werden muss wurde auf die Dachpappe eine dickere Mörtelschicht mit der Kelle aufgetragen. Anschließend der 60x10x25 cm (L x B x H) aufgesetzt und mit der Wasserwaage* ausgerichtet.

Dachpappe als Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Anschließend zu schon späterer Stunde war die erste Reihe gesetzt und ausgerichtet.
Der Zuschnitt erfolgt (wie immer) mit der Makita Akku-Reciprosäge* und dem Bosch Säbelsägeblatt für Ziegelsteine, Porenbeton, etc*.

Feierabend – Die erste Reihe steht

Neuer Tag – neues Glück.
Hier wurden die 25cm hohen und 10cm breiten Ytongsteine zurecht geschnitten.
Die 25cm Hohe Seite wurde in 2x 10cm Stücke gesägt. Dadurch entstehen 60x10x10 große Stücke, welche versetzt zur 1. Reihe aufgesetzt wurden. Dadurch entsteht eine saubere, belastbare Verbindung.

Ebenfalls wurden die Ränder mit Ytongkleber verschmiert, so dass später beim betonieren der Betonplatte kein Beton an den Seiten herunterlaufen kann.

Der Keramikgrill (Monolith Le Chef)* mit seinen über 120kg Gewicht soll sein Gewicht nicht auf der freitragenden Betonplatte, sondern auf einer stabilen Unterkonstruktion verteilen.

Deshalb wurden 60x24x25 cm (L x B x H) große Ytong-Blöcke in die Mitte als breiten Steg gesetzt. Dadurch wird das Gewicht des Grills optimal vom Untergrund gestützt.
Es wurde ebenfalls eine Lage Dachpappe als Feuchtigkeitssperre gelegt, anschließend der Ytongblock aufgesetzt. Im hinteren Eck wurde ein zweiter Block im passenden Winkel zugeschnitten.
Um die fehlenden 10cm Höhe zu erreichen wurde ein ganzer Ytongblock (60x10x25cm) auf der 10cm hohen Seite flach aufgeklebt, so ergibt sich eine durchgehende Unterbauhöhe von 35cm -> Ziel erfüllt 🙂

Ytongblock + 10cm hohe Ytongauflage

Nachdem sich ja ein sehr kaltes Wochenende angemeldet hat, gehts Anfang nächster Woche dran die Schalung für die Betonplatte des Podests zu bauen und Ende nächster Woche dann schon zu betonieren!

 

PS: Ich hab mich schon für die Fliesen des Podests und später auch der Arbeitsplatte entschieden.

Die Oberflächenart nennt sich Lappato, eine Mischung aus Poliert und Matt („anpoliert“). Genau das was ich wollte.
Nicht komplett glatt, nicht matt aber ein schöner Glanz sollte es sein.

Gut das unser Bauhaus in Ingolstadt nach seinem großen Umbau meine favorisierte Fliese im Sortiment hat. Deshalb schon gleich mal 3qm mitgenommen. Den Rest für die Arbeitsplatte hol ich s nächste mal mitm Anhänger.

Die Platten sind 1cm dick  und haben die Abmaße 30x60cm.

Hier gehts zur Palazzo Onyx Lapato Fliese
Das obere Bild entstand im Bauhaus, das untere in der „Rest-Frühlingssonne“ zuhause. Optisch der Hammer, das Licht im Wechselspiel zwischen Matt und poliert…

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