Wie kam ich überhaupt dazu:
Aufgrund meines Wunsches nach einem Smoker, welcher individuell nach meinen Vorstellungen gefertigt ist, stand der Bau eines solchen an.
Einen UDS (Ugly Drum Smoker) gibt es nicht von der Stange. Es gibt ihn nur selbstgebaut.

Ich lies mich von den zahlreichen Bildern und Bauanleitungen im WWW inspirieren und es ging los.

Das Fass

Am Anfang gab es viele Fragen wie der UDS einmal aussehen soll.

  1. Welche Größe soll der Smoker haben (Fassdurchmesser)
  2. Deckelfass oder Spundfass
  3. Woher bekomme ich so ein Fass 🙂

1. Welche Größe soll der Smoker haben (Fassdurchmesser)

Zur Auswahl standen 60L Stahlfässer und 200L Stahlfässer.Die Maße:

60L Fass: ca. 68 cm hoch und ca. 35 cm Durchmesser.
200L Fass: ca. 88 cm hoch und ca. 57 cm.

Da mein Weber Smokey Mountain bereits 57cm Durchmesser hat, fand ich das 200L Fass als ideale Größe.

2. Deckelfass oder Spundfass

Der Hauptunterschied ist der Deckel.
Beim Deckelfass wird mittels eines Spannrings der Deckel mit dem Fass verbunden und abgedichtet. Um den Inhalt entnehmen zu können ist es erforderlich, den kompletten Deckel zu öffnen.

Beim Spundfass wird die Deckelkante um den Fasswulst gebogen. Zur Materialentnahme besitzen solche Fässer in der Regel 2 Verschlüsse (Spund). Z.B. 1x 2″ und 1x 3/4″.

Ich entschied mich für ein Deckelfass da:

  • der Deckel nicht nachgearbeitet werden muss (beim Spundfass muss die Falzkante z.B. mit einem Trennschleifer entfernt werden
  • der Deckel keine Öffnungen besitzt und ich hier bei der Abluftgestaltung nicht an die bereits vorhandenen Löcher gefunden.

3. Woher bekomme ich so ein Fass 🙂

Woher bekomme ich so ein Fass?
Hier bot sich für mich die Firma Bayern-Fass GmbH in 86551 Aichach an.

Nach einem netten Telefonat hatte ich folgende Infos:
WICHTIG: Gleich erwähnen das man damit einen Grill bauen will, dann ist eigentlich alles geklärt 🙂
Die Fässer gibt es  lackiert (neu aber der Lack ist nicht hitzebeständig) oder rekonditioniert.
Ich entschied mich (auch aufgrund des Preises) für ein rekonditioniertes Stahlfass und gebe einem gebrauchtem Fass eine sinnvolle Verwendung.

Beim Rekonditionierungsprozess werden die Fässer restentleert, die Etiketten entfernt und sangestrahlt (innen und außen).
Dadurch wird der Lack auf der Außenseite größtenteils entfernt, was mir beim abschleifen zugute kommt.
Danach wird das Fass auf seine ursprüngliche Form gebracht (Höhe und Durchmesser).

Nach 2 Tagen Vorlaufzeit war es soweit, ich konnte das Fass abholen.
Ich machte mich mit meinem Pkw-Anhänger auf den Weg zur Fa. Bayern-Fass.

Ich war erstaunt wie groß das Werksgelände inkl. Fassproduktion überhaupt ist 🙂

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